Ab Montag heisst es beim Surseer Kloster: «Film ab»
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Ein Bild aus Corona-freien Tagen. Das Open Air-Kino Sursee im 2019. (Bild: Facebook)

Open Air-Kino Sursee Ab Montag heisst es beim Surseer Kloster: «Film ab»

2 min Lesezeit 09.08.2020, 17:40 Uhr

Nach langer Ungewissheit nun doch: Das Open Air Kino Sursee findet vom 10. bis 15. August statt. Gezeigt wird eine bunte Mischung aus Schweizerfilmen und internationalem Kino.

Die Betreiber sind froh. «Nach langer Unsicherheit haben wir die Bewilligung erhalten und freuen uns, auf dem Klosterplatz unsere Leinwand aufstellen zu dürfen», schreiben sie auf der Website. Aufgrund der Schutzkonzepte sind für die diesjährige Ausgabe jedoch nur maximal 200 Besucher zugelassen. Wie es auf der Facebook-Seite der Veranstaltung heisst, werden auch die Personalien jedes Besuchers aufgenommen. Gerade weil die Platzzahl beschränkt ist, empfehlen die Veranstalter, den Vorverkauf zu nutzen oder raten zu «frühzeitigem Erscheinen.»

Die Schutzmassnahmen wirken sich auch auf den Betrieb selbst aus. Wie Robert Schnyder, Organisator des Open Air-Kinos Sursee, auf Anfrage erklärt, müsse der Sitzbereich in zwei Sektoren zu je 100 Plätzen aufgeteilt werden. «Dazu kommen zwei getrennte WC’s und zwei getrennte Verkaufsstände für die Beiz.»

Ein Augenschein vor Ort zeigt, dass die Aufbauarbeiten am Sonntag noch in vollem Gange sind:

Bunt gemischtes Programm

Gezeigt werden Filme unterschiedlichster Couleur. Den Anfang macht am Montagabend das Schweizer Drama «Taxichauffeur Bänz» aus dem Jahr 1957. An den Folgetagen werden die Aktivisten-Biografie «Bruno Manser», die Spencer-Hill-Komödie «Vier Fäuste für ein Halleluja», der Animationsfilm «Everest» sowie das Schweizer Drama «Stationspiraten» und der noch kurz vor der Corona-Krise in der Schweiz angelaufene «Peanut Butter Falcon» gespielt.

Die Preise pro Film betragen 7 Franken – ausser für «Bruno Manser». Für den Film über den 2005 als verschollen erklärten Basler Umweltaktivist, beläuft sich der Eintritt auf 12 Franken pro Person. Gemäss Betreiber seien die Lizenzrechte für den Film teurer gewesen.

Seit 2004 auf dem Klosterplatz

Das erste Open Air-Kino Sursee fand gemäss Schnyder im August 1994 statt. «Damals zeigten wir Kramer gegen Kramer und Jesus Christ Superstar, erinnert sich der Organisator. Bis 2004 fand der Event noch auf der Fellmannliegenschaft, dem heutigen City Park an der Badstrasse statt. Schön gelegen zwischen den beiden Suhr-Läufen.

«Als dieser Park von der Stadt Sursee umgebaut wurde, mussten wir nach einem geeigneten Ersatzstandort Ausschau halten.» Diesen fand man auf dem Areal des Klosterplatzes. «Zuerst dachten wir, dass sei nur für eine Saison, doch es kam anders», erklärt Schnyder.

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