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7 Tipps, um bei der Hitze ganz cool zu bleiben
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Die coole Kühlmeile: Man kann solche Regale im Supermarkt nicht nur öffnen, um einen Joghurt auszuwählen – es strömt einem auch viel kühle Luft entgegen. Echt cool. (Bild: zvg)

Vom «Schatten-Highway» bis zur Eiswürfelerotik 7 Tipps, um bei der Hitze ganz cool zu bleiben

5 min Lesezeit 02.08.2018, 14:36 Uhr

Die einen freut’s weiter, die anderen nervt’s langsam: die Bullenhitze draussen mit 30 Grad und mehr. Dabei gibt’s ganz coole Tipps, wie man cool bleiben kann. zentralplus schlägt einige unkonventionelle vor – die für fast alle Lebenslagen passen.

Es herrscht immer der Mythos vor, man müsse, wenn’s heiss wird, gleich in die Badi flüchten, um ins kühle Nass abzutauchen. Das ist im Prinzip natürlich nicht schlecht. Doch wir haben noch ein paar andere, ganz innovative Ideen, um der sommerlichen Hitze zu entkommen.

1. Shoppen

Warum nicht gerade an solchen heissen Tagen, wie sie uns derzeit plagen, einen ausgedehnten Einkaufsbummel machen?

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Die meisten Geschäfte in den Innenstädten von Zug und Luzern sind ja klimatisiert. Und: Gar nicht auszumalen, wie viele Ladenbesitzer in der Ebikoner «Mall of Switzerland» Freudentänze aufführen beziehungsweise es toll finden würden, endlich mal mehr Kunden begrüssen zu dürfen. Zumal die «Mall of Switzerland» ja verzweifelt Werbung geschaltet hat, dass die Leute ihren Sommer in dem Einkaufszentrum verbringen sollen.

Wer ganz viel Zeit hat, kann auch gleich in die Nachmittagsvorstellung des Kinos gehen. Da gibt’s erfahrungsgemäss mehr Platz als sonst und manchenorts sogar Rabatte. Und die Filme sind zumeist nicht schlechter als sonst.

2. Schattenwandern 

Die vermeintlich heissen Innenstädte entpuppen sich bei genauem Hinsehen eigentlich zum alternativen Cool-Programm. Nicht nur, weil es x klimatisierte Läden gibt. Sondern weil man es sich zum Spass machen kann, nur dort entlangzugehen, wo gerade Schatten ist.

Die Luzerner Kapellbrücke ist nicht nur eine touristische Attraktion, hier hat es auch immer Schatten: ein «Schatten-Highway» quasi.

Die Luzerner Kapellbrücke ist nicht nur eine touristische Attraktion, hier hat es auch immer Schatten: ein «Schatten-Highway» quasi.

(Bild: flickr.com)

Auf diese Weise entdeckt man nicht nur unbekannte Geschäfte und Strassen. Auch etwa die Luzerner Holzbrücken wie die Spreuerbrücke und die Kapellbrücke erhalten neben ihrer Rolle als touristische Sehenswürdigkeit eine völlig unerwartete Funktion – als «Schatten-Highways» mitten in der Hitzehölle. Man sollte nur vermeiden, im Chinesenstau hängen zu bleiben. Sonst wird das Schattenwandern tatsächlich noch zur schweisstreibenden Angelegenheit.

3. Die Monroe-Methode der anderen Art

Das mag auf den ersten Blick etwas banal klingen. Natürlich kann man sich einfach eine Glace kaufen und den kühlen Schmelz mit der Zunge geniessen. Aber es gibt ja auch noch die Kühle der ganz anderen Art. Etwa, wenn man sich beim Einkaufen im Supermarkt aufhält.

Die grösseren Coop- und Migros-Filialen in Zug und Luzern sind ja heutzutage alle mit diesen meterlangen Kühlschränken ausgerüstet, bei denen die Türen geöffnet werden müssen, um etwa sich ein Joghurt oder einen Käse zu angeln.

Wer Lust auf viel Kühle hat, kann sich deshalb länger als sonst mit Milch- und Fleischprodukten auseinandersetzen und einfach öfter die Türen öffnen, damit ihm die angenehme Kühle entgegenströmt.

Wem es gerade ganz heiss ist, der kann ja noch kurz sein T-Shirt diskret um wenige Zentimeter lüften, damit ihn die Kühle noch vollumfänglicher verwöhnt. Sie können sich dabei gerne an Marilyn Monroe erinnern, die sich in einem Film auf ihre Weise etwas Luft zufächelte (siehe folgendes Video).

 

Aber Achtung: Zuerst überprüfen, ob jemand in der Nähe steht und Sie nicht argwöhnisch beäugt. Sonst steht plötzlich der Ladendetektiv daneben, weil er vermutet, sie wollten gerade einen Emmentaler klauen.

4. Immer einen kühlen Kopf bewahren

Wieder so eine klischeehafte Redewendung. Aber wer sich schon einmal zu lange in der Sonne ohne Hut aufgehalten hat, der kann ein Lied davon singen. Der Kopf muss kühl bleiben. Also, immer ein Käppi bei der Hitze tragen. Und für ganz Hitzegeplagte gibt es den coolen Spezialtrick.

Solche Kühlpads, die man im Kühlschrank aufbewahrt, um nach einer Verletzung oder Verrenkung entzündete oder geschwollene Körperteile zu kühlen, kann man nämlich auch direkt auf dem Kopf unterm Käppi platzieren.

Sie glauben nicht, welch hitzelindernde Wirkung dies hat. Diese Methode empfiehlt sich übrigens auch, wenn einem mal überraschend die Klimaanlage im Auto bei der Urlaubsfahrt nach Südfrankreich ausgefallen ist.

5. Je t’aime … – mit dem Eiswürfel

Man kennt diese Szenen aus irgendwelchen Hollywood-Filmen mit Sharon Stone & Co. Da fischt eine Schöne oder so ein Sixpack bepackter Beau mitten im Liebesspiel einen Eiswürfel aus dem nicht ganz geleerten Cocktailglas und beginnt mit der Verführung «on the rocks».

Manche mögens ganz heiss – das kann auch einen sehr kühlenden Effekt haben.

Manche mögen’s ganz heiss – das kann auch einen sehr kühlenden Effekt haben.

(Bild: flickr.com)

Es gibt zwar keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse, ob dies tatsächlich einen aphrodisierenden Mehrwert beim Liebesspiel liefert. Auf gut Deutsch: ob’s einen wirklich antörnt. Cool im ursprünglichsten Sinne des Wortes ist es auf alle Fälle.

6. Der coole Mini-Pool

Glücklich darf sich schätzen, wer bei solchen Hitzeperioden tatsächlich einen Swimmingpool sein Eigen nennen darf. Es gibt schliesslich nichts Schöneres, als im sonneblinkenden, wogenden Azur des Wassers sein Gemüt zu erfrischen.

Die Poolgrösse der ganz kleinen Art kann sich dagegen auch der kleine Mann leisten. Zum Beispiel in Form einer Plastikschüssel voll kalten Wassers unterm Schreibtisch – im Büro. Das ist herrlich erfrischend! Man sollte nur Sorge tragen, dass man frische Socken trägt, sonst könnte dies eine gewisse geruchliche Verwirrung unter Kollegen stiften.

7. Zu Hause öfters den Kühlschrank oder die Gefriertruhe konsultieren

Okay, das ist zwar nicht besonders energiesparend und nur eine coolere Variante von Nummer 3 (siehe oben). Doch warum mal nicht öfters zu Hause in der Küche ins Eisfach schauen, um zu überprüfen, was man noch alles einkaufen könnte, um  etwas Cooles zu geniessen. Das assoziiert nicht nur coole Gefühle. Die Kühle aus dem Kühlschrank senkt auch die Raumtemperatur – wenn auch lediglich minimal.

(Es bringt zugegeben tatsächlich erheblich mehr, in einer kalten Ferienwohnung ohne eingeschaltete Heizung den Backofen auf 250 Grad anzustellen und die Tür dann eine halbe Stunde offen zu lassen, um ein wohliges Ambiente herzustellen.)

Warum nicht gleich mal zuhause den Kopf in die Gefriertruhe stecken, wenn man die Nase voll hat von der Hitze?

Warum nicht gleich mal zu Hause den Kopf in die Gefriertruhe stecken, wenn man die Nase voll hat von der Hitze?

(Bild: flickr.com)

Aber man kann ja auch noch den Teigrührer auf die dritte Stufe einschalten und sich ans Gesicht halten, um sich auf diese Weise etwas Luft zuzufächeln. Ganz Hitzeverzweifelte können zur Kühlung den Kopf und die Ellbogen in die Gefriertruhe halten. Das ist quasi Kneippen der anderen Art!

Leute kurz vor dem Hitzschlag legen sich am besten gleich der Länge nach in die Gefriertruhe – die Koteletts und Lammracks halten das aus und sind ja in Plastikfolie eingepackt.

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