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620 Notrufe: Luzerner Feuerwehren stehen bis in die Morgenstunden im Einsatz
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Von diesem Auto bei Sempach Station ist nur noch das Dach sichtbar. (Bild: Luzerner Polizei)

Bilanz nach Unwetter 620 Notrufe: Luzerner Feuerwehren stehen bis in die Morgenstunden im Einsatz

2 min Lesezeit 03.07.2020, 07:24 Uhr


Die starken Niederschläge am späten Donnerstagnachmittag führten in einigen Gemeinden im Kanton Luzern zu überfluteten Strassen und Kellern und Erdrutschen. Mehrere Strassen mussten zeitweise gesperrt werden. Auch der Flugplatz Emmen stand unter Wasser.


Am Donnerstagnachmittag zogen verschiedene heftige Gewitterzellen über den Kanton Luzern (zentralplus berichtete). Die Pegelstände der Fliessgewässer stiegen aufgrund der grossen Regenmengen innert kürzester Zeit rasch an und das Wasser trat an verschiedenen Stellen über das Ufer.

Am stärksten betroffen war das Gebiet von Entlebuch, Malters, Luzern und Hochdorf.

620 Notrufe und 27 Feuerwehren im Einsatz 

Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen in der Zeit von 16.30 Uhr bis um 5.15 Uhr 620 Notrufe ein, wie Mediensprecher Urs Wigger am Freitagmorgen mitteilt. Insgesamt seien über 800 Angehörige von 27 Feuerwehren ausgerückt. Am Freitagmorgen um 7.15 Uhr stehen immer noch drei Feuerwehren im Einsatz.

Dabei mussten Keller, Garagen und Unterführungen ausgepumpt, Geschiebesammler und Durchlässe geräumt werden. Auch der Flugplatz Emmen war betroffen und stand unter Wasser. Viele Strassen mussten zeitweise wegen Murgängen und Rutschungen gesperrt werden. Besonders stark hat es auch das Würzenbachquartier in der Stadt Luzern getroffen. Strassen standen kniehoch unter Wasser, in ganzen Häuserreihen wurden Keller überflutet.

Der Bahnverkehr in der Region Luzern war zeitweise stark eingeschränkt. Am Freitagmorgen liegen keine aktuellen Störungsmeldungen vor.
 
Meldungen über verletzte Personen gingen keine ein.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Obwohl sich die Lage derzeit stark beruhigt hat, warnt die Polizei aufgrund der hohen Pegelstände in Flüssen und Bächen vor dem Aufenthalt an Ufern von Gewässern, die Hochwasser führen.

Überschwemmungen in Neuenkirch.
Die Luzerner Haldenstrasse am Donnerstagabend. (Bilder: Luzerner Polizei)
Erdrutsch bei Malters.

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