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36 Fehlentscheidungen in 182 Fussball-Spielen verhindert
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Schiedsrichter Alessandro Dudic konsultiert den Video Assistant Referee in der Swissporarena. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Dank Video Assistant Referee 36 Fehlentscheidungen in 182 Fussball-Spielen verhindert

2 min Lesezeit 1 Kommentar 11.08.2020, 14:41 Uhr

Die Liga und der Verband ziehen ein positives Fazit zur Einführung des Video Assistent Referee (VAR) in der abgelaufenen Corona-Meisterschaft. «Der Fussball in der Schweiz ist gerechter und fairer geworden», sagt Schiedsrichter-Boss Dani Wermelinger.

In 180 Meisterschaftsspielen und den zwei Barrage-Partien konnte in 36 Fällen laut Wermelinger «ein klarer und offensichtlicher Fehler» verhindert werden. Daraus folgert er: ««Diese Situationen wären ohne die Unterstützung aus dem Video Operation Room in Volketswil falsch bewertet worden und hätten im schlechtesten Fall zu einem anderen Ergebnis geführt. Damit lässt sich eindeutig belegen, dass der Fussball in der Schweiz durch die Arbeit des VAR gerechter und fairer geworden ist.»

1064 Checks durchgeführt

In den 182 Spielen der ersten Saison führten die VAR in Volketswil total 1064 Checks durch (56% Tor-, 26% Penaltysituationen, 18% Rote Karten, 2 Spielerüberprüfungen). Das sind etwas weniger als sechs Überprüfungen pro Partie, wie es in einer Medienmitteilung der Swiss Football League heisst. Diese Zahl ist deshalb so hoch, weil jedes Tor, jeder Penalty-Entscheid und jeder Platzverweis vom VAR automatisch im Hintergrund überprüft wird.

Erachtet der VAR einen Entscheid als klar und offensichtlich falsch, empfiehlt er dem Schiedsrichter auf dem Platz einen Review. In 36 Fällen folgte der Schiedsrichter der Empfehlung des Videoschiedsrichters (17 Tore, 14 Penaltys, 4 Rote Karten, 1 Spielerüberprüfung). Somit konnte in jedem fünften RSL-Spiel ein klarer und offensichtlicher Fehlentscheid korrigiert werden. 

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1 Kommentare
  1. Peter Lehmann, 12.08.2020, 09:56 Uhr

    Schön, dass sie sich und ihr teures Spielzeug gleich selber beurteilen, dabei aber kritische Fragen völlig aussen vor lassen. Gefühlt gibt es nun nicht weniger Diskussionen, sie drehen sich einfach um den VAR.
    Ein Spielzeug übrigens, welches auch in Coronazeiten rund 1.5 Mio. Franken pro Saison kostet, während die Liga nach Geld und Aufmerksamkeit lechzt. Und die Schiris selber warten immer noch auf das längst überfällige Profitum. Aber dafür ist ja kein Geld vorhanden..

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