300 Freiwillige haben Vögel gezählt
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Der Hausspatz wurde am häufigsten gesichtet. (Bild: zvg)

Erste Winter-Beobachtung in Luzern 300 Freiwillige haben Vögel gezählt

1 min Lesezeit 12.01.2020, 19:14 Uhr

Vom Freitag bis Sonntag haben 300 Freiwillige in Luzern über 5600 Wintervögel gezählt. Bei der ersten winterlichen Vogelzählung von BirdLife Luzern wurden 69 verschiedene Vogelarten beobachtet.

Am häufigsten wurde der Haussperling (Spatz) gesichtet, gefolgt von Kohlmeise und Buchfink. «Mit 31 Vögeln pro Garten konnten eine grosse Zahl Vögel beobachtet werden. Die über 200 Teilnehmenden übertreffen unsere Erwartungen», bilanziert Peter Knaus, Präsident BirdLife Luzern.

Mit der erstmals durchgeführten Stunde der Wintervögel würden Kenntnisse zu den Vögeln in Gärten und Parks im Winter gesammelt, teilt die Organisation mit.

Insgesamt zählten in 81 Schweizer Gemeinden Interessierte die Wintervögel. Der Hausspatz wurde dabei in 64 Prozent aller Gärten gesichtet. Die Kohlmeise gar in 88 Prozent aller Gärten, doch im Vergleich zum Haussperling nicht in grösseren Gruppen.

Bei den momentan frühlingshaften Temperaturen und dem fehlenden Schnee finden Vögel genügend Nahrung. Trotzdem seien vielfältige Grünräume in Siedlungen mit beerentragenden Sträuchern gerade während der kalten Jahreszeit besonders wichtig.

Es sei motivierend, dass sich viele Menschen für die Vögel interessieren und an der Erstaustragung mitgemacht haben, heisst es in der Mitteilung. Auch 2021 soll darum wieder eine «Stunde der Wintervögel» stattfinden.

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