2010 bis 2020: Was verschwunden – und was neu gekommen ist
  • Regionales Leben
Sinnbild für das Vergangene: Einstige Telefonkabine beim Luzerner Inseli. (Bild: jwy)

Das Jahrzehnt in Luzern und Zug in 100 Punkten 2010 bis 2020: Was verschwunden – und was neu gekommen ist

4 min Lesezeit 1 Kommentar 01.01.2020, 05:00 Uhr

Schwups – und 10 Jahre sind vorbei! Dabei haben wir doch erst gerade das neue FCL-Stadion gebaut, in Telefonkabinen telefoniert und auf iPods Musik gehört. Darum eine pralle 100er-Liste: Was es 2010 noch gab. Und was es damals noch nicht gab.

Eine Dekade hat geendet. Da halten wir kurz inne und schauen zurück: Was hat sich inzwischen in Luzern und Zug verändert? Was gab es 2010 noch, das inzwischen verschwunden ist? Und was gab es vor 10 Jahren noch nicht?

Die Liste ist subjektiv und natürlich nicht vollständig. Welche Veränderung hast du beobachtet? Wir lesen es gerne in den Kommentaren.

Das gab es 2010 noch:

1. Den parteilosen Luzerner Stadtpräsidenten Urs W. Studer

2. Den Zuger SP-Stapi Dolfi Müller

3. Eine Frau in der Luzerner Kantonsregierung: Yvonne Schärli (SP)

4. Fusionspläne von Kriens und Emmen mit der Stadt Luzern; Littau wurde im Januar 2010 fusioniert

5. Den Luzerner CVP-Regierungsrat Anton Schwingruber

6. Das Zuger Gleichstellungsbüro; 2010 abgeschafft, ist es seither ein politischer Dauerbrenner

7. Der Traum der 200 Salle-Modulable-Millionen

8. Das Théâtre La Fourmi, die Blues Bar, das Frigorex-Gebäude, den Gentlemens Club …

9. Das Luzerner Kino Limelight

Das ehemalige Kino Limelight in Luzern.

10. Die Rockhoffnung Alvin Zealot; ja sowieso die Rock-City Luzern …

11. Luzerner-Theater-Intendant Dominique Mentha

12. Bravo-Hits-Partys in der Schüür

13. Den ältesten Club der Stadt: das Pravda

14. FCL-Präsident Walter Stierli

15. Hakan Yakin beim FCL

16. Turnerin Ariella Käslin; im Juli 2011 trat sie zurück

17. Das städtische Hallenbad Biregg

18. Die «Neue Luzerner Zeitung» und ihre Sonntagsausgabe

19. Den «Blick am Abend»

20. Ganz knapp noch «Tele Tell» (bis Januar 2010).

21. Das Ausgehmagazin «Reagenz»

22. Das Mitmach-Medium «BeiUns.ch»

23. Blocher-freie «Luzerner Rundschau»

24. Radio DRS

25. Uni-Vorlesungen im Kinosaal des Bourbakis

26. Ein paar Poststellen mehr

27. Telefonkabinen

28. Die letzten Sexkinos

29. Geschäfte in Luzern wie Musik Hug, Spengler, Schild …

30. Nebel im Herbst

31. Die «Schmitte» am Pilatusplatz und andere Spunten

So sah die «Schmitte» am Pilatusplatz einst aus.

32. Passivrauchen in Speiserestaurants und Konzertlokalen

33. Heizpilze

34. Die Hauptpost am Zuger Postplatz

35. Schlechten Automatenkaffee

36. Zuger Gastro-Grösse Nikolaos Roditis († 2.1.2019)

37. Bar 57-, 58- und 59-Gründer François «Frasi» Müller († 22.1.2018)

Das gab es 2010 noch nicht:

38. Eine Zuger Nationalrätin: Manuela Weichelt (ALG)

39. Tiefe Unternehmenssteuern, Zwangsferien, gekürzte Prämienverbilligung im Kanton Luzern

40. Eine linke Stadtregierung in Luzern; eine bürgerliche Stadtregierung in Zug

41. Die Grünliberalen in der Luzerner Stadtregierung

42. Die Stadt Kriens

43. Den Klimanotstand

44. «Spange No»-Proteste

45. Den Frauenstreik

Frauenstreik am 14. Juni in Luzern.

46. Das Carkonzept

47. Die Kooperation Industriestrasse; und damit die Ära der neuen Bodenpolitik in der Stadt Luzern

48. Endlos-Debatten um autofreie Bahnhofstrasse und carfreies Inseli

49. Den «Fall Malters»

50. Das Theater um das neue Theater am jetzigen Standort

51. Den Luzerner «Tatort» († 27.10.2019)

52. Zwischennutzungen Neubad und NF49 am Seetalplatz

53. Den Klub Kegelbahn

54. Das Le Théâtre in Emmen; zuvor stand es in Kriens

55. Den Luzerner SRF-Satiriker Dominic Deville

56. Luli-Lichtfestival

Die Hofkirche am Lichtfestival. (Bild: Luzern Tourismus/Elmar Bossard)

57. Allmend rockt mit Bands wie Rammstein oder die Toten Hosen

58. Jodelausbildung an der Musikhochschule

59. Die Skulptur von Heinz am Kreuzstutz

60. Das Gendersternchen bei Journalist*innen

61. Roman Signers «Seesicht» in Zug

62. Insta-Storys

63. Zuger Genuss-Film-Festival

64. Das neue FCL-Stadion (* 31.7.2011); die neue EVZ-Arena (* 21.8.2010)

65. Zerstrittene Sieberianer und Zeugen Alpstaegs beim FCL

66. EVZ-Geschäftsführer Patrick Lengwiler, Sportchef Reto Kläy, die EVZ Holding AG und die Akademie

67. Blau-weisse Randsteine, Brückenwände und Stromkästen

Blau-weiss gestreifte Randsteine am Bundesplatz.

68. Das Luzerner Roller-Derby-Team Hellveticats

69. Das Online-Magazin zentralplus 😉

70. Uber und Airbnb

71. Das Zuger «Crypto Valley»

72. Die Mall of Switzerland

73. Kaimane in hiesigen Gewässern

74. Coop und H&M im Luzerner Bahnhof

75. Freigleis und Velotunnel

76. Hochhäuser in der Luzerner Agglo

77. E-Bike-Shops und Stromtankstellen

78. Die offene Viscosistadt in Emmen und die Endlos-Baustelle Seetalplatz

79. Das neue Unigebäude hinter dem KKL Luzern (Eröffnung 2011)

80. Selfiesticks und Overtourism

81. Gundula und die verlotternden Bodum-Villen

Zugebrettert und umwuchert wartet die Bodum-Villa an der Obergrundstrasse 99 auf ihr Schicksal.

82. Über 400’000 Einwohner im Kanton Luzern

83. SUV als Alltagsphänomen

84. Himmelrich 3, Mattenhof, Schweighof …

85. Luzern Nord, Ost und Süd …

86. Das Ägeribad

87. Lauter IGs: IG Stadtentwicklung, IG Weltoffenes Luzern, IG Reussport Nein, IG Metro-Luzern …

88. Hängematten- oder Stand-up-Paddle-Yoga

89. Veloverleihsystem Nextbike

90. Chinesen in Zug

91. Das öffentliche Grundbuch: Über eine Online-Plattform kann man jeden Grundstückeigentümer in Luzern oder Zug ausfindig machen.

92. Crowdfundings für alles

93. Selbstfahrende Busse und E-Trottis auf Zuger Strassen

94. Hundefreilaufzonen

95. Die Zuger Zwischennutzung Freiruum

Zwischennutzung Freiruum in Zug.

96. Naturweine und Mikrobrauereien

97. Wermut-Boom und das Comeback des Negroni

98. Turbo Mate, Ingwertee, kalt gebraute Kaffees

99. Bachmann-Filialen am Schwanenplatz, am Quai, am Viktoriaplatz, bei der Kantonalbank, im Zugerland, in Spreitenbach, in Zürich …

100. Neue Sommerbars: Volière, Nordpol, KKL, Richard-Wagner-Museum …

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1 Kommentare
  1. Heinz Gadient, 01.01.2020, 13:12 Uhr

    Also Heizpilze gibt es auch 2020 noch. Zum Beispiel an der Emanuel-Müllerstrasse in Kriens steht so ein Ding auf einem Balkon. Winters sitzt jeweils ein älterer Herr rauchend unter dem Pilz. Im Unterhemd!

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.