2 Millionen Franken für Kulturschaffende in Zug
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Die gesprochenen Mittel wurden je zur Hälfte vom Kanton und vom Bund getragen. (Bild: Adobe Stock)

Ausfallentschädigungen wegen Corona 2 Millionen Franken für Kulturschaffende in Zug

1 min Lesezeit 1 Kommentar 12.03.2021, 14:54 Uhr

Das Amt für Kultur des Kantons Zug hat im vergangenen Jahr 95 Gesuche für Ausfallentschädigungen im Kulturbereich bearbeitet und abgeschlossen. Kulturunternehmen und Kulturschaffende erhielten somit über 2 Millionen Franken zur Eindämmung der Corona-bedingten Schäden im Kulturbereich.

Basierend auf der Covid-Verordnung Kultur wurden bis Ende Dezember 95 Gesuche für Ausfallentschädigungen behandelt. 58 dieser Gesuche wurden vom zuständigen Amt für Kultur bewilligt, teilt das Amt für Kultur am Freitag mit. Die zugesprochene Schadenssumme für Kulturunternehmen und Kulturschaffende betrug insgesamt 2’040’174.45 Franken. Damit konnten Ausfälle in allen Kultursparten entschädigt werden. Die Ausfälle entstanden unter anderem aufgrund von Absagen von Veranstaltungen, durch die Schliessung von Institutionen oder durch den Ausfall von Gagen.

Die gesprochenen Mittel wurden je zur Hälfte vom Kanton und vom Bund getragen. Der Kanton Zug stellte dazu im Frühling 2020 ein Notpaket von fünf Millionen Franken aus dem Lotteriefonds zur Verfügung.

An Kulturbetriebe wurde zwischen 2’600 Franken und 531’400 Franken ausbezahlt, an Kulturschaffende zwischen 828 Franken und 14’085 Franken. Die meisten der Gesuchen, die abgelehnt wurden, fielen nicht unter den vom Bund definierten Geltungsbereich.

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1 Kommentare
  1. Salidalii, 13.03.2021, 08:02 Uhr

    Sorry da hat sicher wieder die TAZ/Casino Bande zugeschlagen. Das sind zwei extrem verstaubte Organisationen, warum man denen noch Geld gibt bleibt mir ein Rätsel. Und dann noch die neuste Intendatin rausmobben… Die sollen dort zuerst mal ausmisten. Auserdem, versteht mich nicht falsch, aber so ein Haus sollte eh nicht subventioniert werden, die sind so versnobbt, dass junge Talente gar keine Chance bekommen. Zug soll wieder ein wenig subversiv werden und endlich den Stock aus dem A bekommen. Lächerliche vettern kulturförderung in Zug.

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