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100’000 Menschen waren letztes Jahr im Luzerner Neubad
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Schon jetzt ein Star: der Wal von Nevercrew an der Neubad-Fassade. (Bild: jwy)

20 Prozent mehr Besucher im Ex-Hallenbad 100’000 Menschen waren letztes Jahr im Luzerner Neubad

2 min Lesezeit 29.03.2017, 20:02 Uhr

Mehr Besucher, stabiler Umsatz, erfolgreiches Restaurant: Die Zwischennutzung Neubad hat ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Trotzdem gab’s unter dem Strich einen Mini-Verlust.

Am Mittwoch-Abend fand im Neubad-Pool die jährliche Vereinsversammlung statt. Vorstand und die Betriebsleitung des Vereins Netzwerk Neubad informierten über das vergangene Jahr und diskutierten Ideen für die Zukunft.

Es war ein erfolgreiches Jahr für die Zwischennutzung im alten Hallenbad: Über 300 Veranstaltungen lockten rund 100’000 Besucher ins Neubad – das sind 20 Prozent mehr als 2015.

Die Gastronomie hat zugelegt: Sie steigerte den Umsatz letztes Jahr gegenüber dem Vorjahr um 16,8 Prozent auf knapp 1,5 Millionen Franken. «Dies ist besonders erfreulich, da die Einnahmen aus der Gastronomie einen wesentlichen Teil der Einnahmen ausmachen und es ermöglichen, zahlreiche Kulturproduktionen zu finanzieren», teilt Aurel Jörg, Präsident des Vorstandes, mit.


Umsatz von 2 Millionen Franken

Insgesamt schloss die Jahresrechnung 2016 des Vereins Netzwerk Neubad mit einem kleinen Verlust von rund 20’000 Franken ab. Der Umsatz war mit zwei Millionen Franken Umsatz stabil – was zu einem Betriebsergebnis vor Abschreibungen von fast 170’000 Franken führte.

«Um die finanzielle Stabilität des Betriebes sicherzustellen, hat der Vorstand beschlossen, einen grossen Teil der Aktiva abzuschreiben», so Jörg. Daraus resultieren einmalige Sondereffekte, die das Ergebnis belasten. So kam’s zu einem minimalen Verlust von rund einem Prozent des Umsatzes.

Das Neubad habe eine enorme Ausstrahlung, teilt der Verein mit. Die Veranstaltungen würden begeistert aufgenommen und Bistro sei zu einem bekannten und beliebten Ort in der Stadt geworden.

Erfreulich für das Neubad war eine Auszeichnung vom Kanton Luzern: 2016 gab’s einen Werkbeitrag für das Kulturprogramm. «Dieser Preis ist eine Bestätigung, dass unsere Bemühungen, ein vielschichtiges, qualitativ hochwertiges aber nicht abgehobenes Programm anzubieten, auch bei Fachleuten gut ankommt», bilanziert Jörg.

Der gesamte Vorstand stellte sich zur Wiederwahl: Graziella Bättig, Pia Reequenez, Aurel Jörg (Präsidium), Jesús Turiño und Severin Zenklusen. Im Vorjahr waren drei Mitglieder zurückgetretenen: Angelika Juppien, Mario Stübi und Alex Willener. 


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