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10 Dinge, die wir diesen Sommer an Luzern lieben
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La vita è bella! Luzern ist die Stadt mit der grössten Italianità. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Sex, Schmetterlingstanz, Singen und Schlemmen 10 Dinge, die wir diesen Sommer an Luzern lieben

5 min Lesezeit 1 Kommentar 14.08.2017, 15:36 Uhr

Die Sonne wärmt angenehm, die Menschen schlendern locker durch die Stadt, es blüht an allen Ecken und Enden. Der Sommer macht Spass? Und wie! Sommer, Sonne, Freiluftrausch. – Die dämliche Hasstirade war gestern: Nun die Top Ten, weshalb wir die Schönwettersaison in Luzern so herrlich geniessen.

Toll, dass wir bei so heissem Wetter ein warmes Gefühl im Bauch haben. Und schön, dass wir bei Temperaturen über 30 Grad fast alle – ausser natürlich Ärzte, Bademeister und Bierbrauer – in dieser wunderprächtigen Saison vermehrt frei haben (allein schon zwei Feiertage diesen August!).

Den Stress überlassen wir den herumirrenden Touristen – und wir geniessen, dass unsere Hirne gemächlicher laufen. Genau: Wer will da noch gross denken, wenn der See zum Bade lädt.

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Ach! Also los, ab in den schön lauschigen Biergarten mit Baseballmütze und Laptop. Und hirnen, warum uns der Sommer in dieser herrlich weltmännischen Kleinstadt immer wieder von Neuem begeistert.

Nach den 10 Gründen abgrundtiefen Hasses von letzthin (zentralplus berichtete) gibt es heute die positive Umkehrgeschichte. Schliesslich ist ja alles Einstellungssache, denn heute sind wir mit dem rechten Bein (und nach sinnlichem Sex!) quietschfidel aufgestanden. Also: 10 Gründe für unsere Sommerliebe zu Luzern – et voilà!

Italianità, que bella

Luzern ist die Stadt mit der meisten Italianità in der Schweiz – so nah am Tessin, dass uns nur ein gottverdammt harter Granitfels davon trennt. Wir sagen «Ciao», fahren Ciao und trinken Apérol zum Aperitivo. Und falls wir keine Inspiration mehr haben, setzen wir uns in den cool klimatisierten Pendolino Richtung Süden (weil VBL-Fahren geht im Moment gar nicht). Freude herrscht: Ab kommendem Fahrplanwechsel gibt es wieder direkte Züge nach Locarno. Das alles führt dazu, dass wir Luzerner auch einfach super gut entspannen können. Weil, Sie ahnen es: La vita è bella!

 

Socken – adé!

Und genauso gerne kleiden wir uns auch mit der notwendigen Coolness der Armani-Italos und Prada-Donne. Damit fängt es schon mal an: barfuss in die Mocassini und Schweissfüsse adé. Schickes Leinen am Bein, luftige Hemden dazu für den Herrn – und die Damen schweben in seidigen Kleidchen. Fast alles geht, ausser eben: Flipflops in der Altstadt. Die lassen wir nicht einmal für unsere lieben Freunde aus den Tropen, die konsumwütigen Inder, durchgehen.

Süsse Früchtchen

Mit breitem Lächeln werkeln wir in unseren Bramberg-, Sonnenberg- und Megger Gärten. Denn es gibt nichts Köstlicheres, als die süssen Früchtchen und knackigen Gemüse aus dem eigenen Garten zuzubereiten. Und wie die Schmetterlinge erst dazu balzen! Wer sich den Garten nicht leisten kann, findet auf Balkonien herrlichen Trost: bei Kerzenlicht mit Blick auf Rigi und Pilatus die ganze Nacht unter Sternen sitzen und tanzen – oder die Stunden wegplaudern. Romantik pur.

Eis, Eis – Baby!

Dann zum late breakfast ein kühles Eis. Um die Höllenschlange, die uns vor dem himmlischen Zuckergenuss steht, zu umgehen, schlecken wir antizyklisch. Denn wir haben in der Stadt doch so manche Eisbar mit leckeren Versuchungen (zentralplus berichtete). Ziemlich cool.

 

Ab aufs Velo!

Wenn die Tage so lang sind, schlafen wir halt etwas weniger. Das windige Fährtchen auf dem Drahtesel macht uns nicht nur Beine, sondern auch hellwach. Wir können da flott den schwitzenden VBL-Sardinen zuwinken. Und immer mal wieder auch unserem stadthöchsten Bike-Fan, Stapi Züsli, zuwinken. Oder seinem Vorvorgänger Urs Studer. Coole Typen, so wie wir. Also: Aus dem Weg, bitte!

Parkplätze, endlich!

Wer in diesem Freiluftrausch ums Verrecken nicht auf den Göppel verzichten kann, der soll bitte jetzt in die Stadt fahren. Denn derzeit gibt es kaum Stau und viele der 64’400 Parkplätze in der Stadt stehen leer. Doch Raser aufgepasst: Die Blechpolizisten sind auch derzeit wachsam und lungern nicht in der Badi als Sittenwächter herum. Langsam fahren lohnt sich selbst beim Einparkieren.

 

Sale ohne Weile

Doch nur wegen der freien Parkplätze auf vier Rädern in die Stadt? – Es gibt wenig Gründe, den grossen Kofferraum in die Stadt zu lenken. Der Ausverkauf ist schon bald vorbei, es lockt meist eh nur noch Ramsch in all den Lumpenläden Luzerns. Okay, in den Grabbelkisten findet sich schon noch das eine oder andere Hüdeli für fünf Stutz. Aber geniessen wir die Zeit ohne Beschaffungsstress: Denn der Sommer ist kleidermässig eh schon im Spätherbst. Und bald sind leider wieder Pullis angesagt …

School’s out for summer

Vorerst ergötzen wir uns aber noch an den fast leeren Altstadtgassen und beim Schlendern am ruhigen Quai. Schon aufgefallen? Keine schnatternden Schülerhorden, die sich mit ihren Bergen von Fastfood-Säcken und Plastikgeschirren gegenseitig überbieten. Und die Abfalleimer sind schon fast bedenklich leer, man blickt über wohltuendes sattes Grün, der Himmel erstrahlt in königlichem Blau. Ach du holde Ferienzeit!

Gewitter, pretty

Doch da, Quellwolken bilden sich über dem Paradies, es wird schnell grau und bald schwarz. Ein Gewitter dräut! Ach was, locker: Husch nochmals tüchtig geschwitzt, bevor die regnerische Abkühlung am Abend folgt. Nie sind Gewitter so angenehm wie in diesen tropischen Sommern: Wie lieben wir doch den Geruch von frischem Regen auf heissem Asphalt. Summer in the City – ganz schön pretty!

 

Und Cheers, endlich …

So, auf dieses sülzende Liebesgeturtel wollen wir doch tüchtig anstossen. Grund haben wir ja zur Genüge: Nach 2003 lassen wir in luftiger Kleidung einen weiteren Jahrhundertsommer cool ausplämpeln. Was passte dazu besser als ein schlichtes Luzerner Bier, ein Glas fruchtiger Ottiger-Weisswein von Kastanienbaum oder ein Blauburgunder-Rosé vom Schloss Heidegg? Ehret einheimisches Schaffen, das passt bestens und schmeckt lecker bei so viel Lokalpatriotismus. Wohlan denn: Cheers!

Und jetzt Sie: Verraten Sie uns, weshalb auch Sie den Sommer in Luzern total cool finden. Wir brennen förmlich für Ihre Liebeskommentare!

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1 Kommentare
  1. Hansjörg Kaufmann, 15.08.2017, 14:38 Uhr

    Lieber Mathias
    Das hast Du super komponiert. Den Sommer geniessen wir. Er kommt und geht wie die Verkehrs- und Touristenströme. Luzern ist und bleibt Luzern, aber lieber mit weniger Verkehr und Touristen!