Viele Begegnungszonen sind im Wohnwerk Teiggi geplant. (Bild: Visualisierung/zvg)
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Viele Begegnungszonen sind im Wohnwerk Teiggi geplant. (Bild: Visualisierung/zvg)

Jetzt nimmt die Krienser Teiggi-Überbauung Form an

4min Lesezeit

Es geht voran mit der neuen Genossenschafts-Siedlung Teiggi in Kriens: Am Mittwoch ist Grundsteinlegung – und man kann sich ab sofort online für Wohnungen bewerben. Einige Wohnungen und Ateliers sind schon weg.

Am Mittwochabend wird die Grundsteinlegung der Genossenschafts-Überbauung Teiggi gefeiert, die vom Wohnwerk realisiert wird.

Auf dem Areal der ehemaligen Krienser Teigwarenfabrik entsteht die autoarme Genossenschaftssiedlung «Wohnwerk Teiggi» mit rund 88 Wohnungen und 25 Ateliers. Ein Teil der alten Fabrik bleibt erhalten.

«Die Bauarbeiten kommen gut voran. Nach abgeschlossenem Rückbau und Aushub haben die Baumeisterarbeiten begonnen», teilt das Wohnwerk mit.

Und mit der Grundsteinlegung wird auch die zweite Ausschreibungsetappe eingeläutet: Ab Mittwoch, 15. Februar bis Ende März kann man sich wieder online für die diversen Miet-Wohnungen und Ateliers bewerben. Ab Spätsommer 2018 sollen sie bezugsbereit sein. Die Vermietung der Räumlichkeiten ist ausschliesslich online möglich. Man muss Genossenschaftsmitglied sein oder werden, um sich bewerben zu können.

Visualisierung einer geplanten Atelier-Wohnung auf dem Teiggi-Areal.
Visualisierung einer geplanten Atelier-Wohnung auf dem Teiggi-Areal. (Bild: zvg)

«Wir suchen Familien, Singles, Paare, Menschen von Jung bis Alt mit grünem Daumen, offenem Geist, kreativen Adern und gemeinschaftlichem Interesse», so die Genossenschaft. Zur Auswahl steht eine grosse Bandbreite an Räumen fürs Wohnen, Werken und beides zusammen: Wohnateliers, von 1,5- bis zu 5,5-Zimmer-Wohnungen für Familien und sogar eine Gross-Wohngemeinschaft oder einer 9-Zimmer-Clusterwohnung.

In einer ersten Verkaufs-Ausschreibung gingen einige Ateliers und Wohnungen schon weg: Von 17 zu verkaufenden Wohnungen sind 14 weg – 3 stehen noch zum Verkauf. Alle 6 Ateliers wurden schon verkauft.

Auf dem Areal entsteht ein visionäres Projekt. aus dem alternativen Umfeld. Die gemeinnützige Baugenossenschaft Wohnwerk realisiert dort zusammen mit der Stiftung Abendrot eine Siedlung der etwas anderen Art (zentralplus berichtete).

So könnte es dereinst aussehen in der Teiggi-Überbauung.
So könnte es dereinst aussehen in der Teiggi-Überbauung. (Bild: Visualisierung/zvg)

Die Genossenschaftssiedlung Wohnwerk Teiggi soll ein Ort werden für kreative Ideen, ungezwungenes gemeinschaftliches Miteinander, ökologisches, durchmischtes und zahlbares Wohnen. Ein gemeinsamer Ort für Wohnen und Arbeiten. Auch Firmen sollen sich in der Siedlung niederlassen können.

Auch beim Innenausbau geht die Baugenossenschaft neue Wege: Der industrielle Charme der Siedlung bleibt erhalten. Decken und Wände werden aus rohem Sichtbeton sein und die Böden aus rohem Industrieparkett.

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