Luftaufnahme der brennenden Sägerei in Haltikon. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)
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Luftaufnahme der brennenden Sägerei in Haltikon. (Bild: Kantonspolizei Schwyz)

Sägerei-Brand immer noch nicht gelöscht

3min Lesezeit

Der Feuerwehreinsatz in der Sägerei Schilliger läuft weiter. Letzte Brandherde glimmen unter den abgebrannten Produktionshallen.

Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte, ist der Brand in der Sägerei in Haltikon bei Küssnacht nach zwei Tagen immer noch nicht völlig gelöscht. Das Feuer war am Montag ausgebrochen, zwei Hallen brannten nieder. Seit den frühen Morgenstunden sind schwere Baumaschinen im Einsatz. Mit ihnen macht man den Zugang zu den letzten Brandherden im Untergeschoss der abgebrannten Produktionshallen frei, damit diese gelöscht werden können.

Die Brandursache ist noch immer nicht bekannt, die Ermittlungen laufen. Die Strassensperre zwischen Küssnacht und Udligenswil kann laut der Mitteilung voraussichtlich bis Mittwoch 18 Uhr aufgehoben werden.

Betroffene Mitarbeiter werden intern weiter beschäftigt

Die Firma Schillliger kommuniziert zum Brand über ihr Facebook-Profil und publizierte eine Medienmitteilung. Geschäftsführer Ernest Schilliger dankt den über 250 Feuerwehrleuten für ihren Einsatz. «Dank ihres mutigen und höchst professionellen Einsatzes konnten das gesamte Rundholzlager, das eigentliche Sägewerk inklusive Schnittholzproduktion, das Hobelwerk, die neue Sortierlinie sowie das fast fertig erstellte neue Leimwerk gerettet werden», schreibt er. Auch sämtliche Büro- und Verpflegungsräumlichkeiten seien unversehrt.

Laut Schilliger könnten weite Teile der Produktionaufrecht erhalten werden. Dort, wo es nicht möglich sei, würde die Sägerei die Aufträge über Dritte abwickeln. Die Produktionslinien, die vom Brand betroffen sind, werden baldmöglichst wieder aufgebaut. «Für die Mitarbeitenden in den betroffenen Bereichen werden unternehmensintern Möglichkeiten der Weiterbeschäftigung gesucht», schreibt der Firmenchef.

Auf dem FB-Profil der Sägerei drücken ehemalige Mitarbeiter, Kunden und Personen aus der Region ihre Betroffenheit aus.

Ein ehemaliger Mitarbeiter bedauert den Brand.
Ein ehemaliger Mitarbeiter bedauert den Brand. (Bild: Screenshot FB)

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